Die CDU hatte am 28. August zum Ortsrundgang nach Hausen eingeladen. Bürgermeister Schöffmann konnte zahlreiche interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger am Bürgerhaus begrüßen. An dieser Stelle ging er zuerst auf die in seiner bisherigen Amtszeit umgesetzten Beschlüsse für den Stadtteil ein. Beispielhaft nannte er den Bau des Stuhllagers und die Erweiterung und Sanierung des Kindergartens.
Im Bürgerhaus werden in den kommenden Monaten noch einige Sanierungsarbeiten durchgeführt. Dem Vorsitzenden des Gesangvereins konnte der Bürgermeister zusichern, dass der Vereinsraum neben der Toilette im Erdgeschoss bestehen bleiben wird. Es gäbe keinen Grund, am Bestand etwas zu verändern.
Nach guten Gesprächen ging es zum Neubaugebiet Hausen-Ost. Dort erklärte Udo Schöffmann das Gesamtkonzept der drei Bauabschnitte bis zur Anbindung an die Landstraße nach Lich / Gießen. Die ersten Bauplätze seien bereits veräußert und es könne im nächsten Jahr mit dem zweiten Bauabschnitt weitergehen. Einige Anwesenden erinnerten an einen Wunsch des Ortsbeirates, auch genügend Hausener bei der Vergabe der Bauplätze zu berücksichtigen.

Am Feuerwehrhaus kam die dortige Parksituation zur Sprache. Schöffmann möchte gemeinsam mit dem Ortsbeirat überlegen, welche Verbesserungen möglich sind. Man war sich einig, dass die Feuerwehrleute nicht lange nach Parkplätzen suchen sollten, wenn sie zu einem Einsatz gerufen werden.
Um Punkt 19 Uhr fand sich die Gesprächsrunde zu einem Ständchen vor der Wohnung der Eheleute Karin und Andreas Gramm ein. Dort wurden alle mit einem allabendlichen Ständchen mit Posaune und Trompete überrascht. Viele ältere Zuhörer fühlten sich in ihre Jugendzeit zurückversetzt, als die Winnetou-Melodie erklang. Der Bürgermeister war erfreut über die Darbietung und meinte, dass das gerade in der Pandemiezeit ein schönes Hoffnungszeichen sei, das die Menschen mehr verbindet.
Bei dem Rundgang wurde noch der vorgesehene neue Bahnhaltepunkt in Augenschein genommen. Wann dieser realisiert werden könne, entscheidet sich im kommenden Jahr, meinte Schöffmann auf Nachfrage. Zum Abschluss ging es zum Friedhof, wo es um die Schaffung von Parkflächen neben dem Gelände ging. Hier wurde schnell von Seiten des Ordnungsamtes reagiert und vier Parkplätze im oberen Bereich des Friedhofs ausschließlich für Friedhofsbesucher ausgewiesen.
Zum Abschluss des Rundgangs lud Gerhard Reitz noch zu einem Getränk in seinen Garten ein, sodass mit coronakonformen Abständen bis nach Mitternacht über vieles diskutiert wurde.

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