Die CDU Pohlheim hatte zu einem Ortsrundgang mit Bürgermeister Udo Schöffmann nach Grüningen vor die dortige Limeshalle eingeladen. Vor Ort ging der Rathauschef auf den notwendigen Umzug der Feuerwehr in das Untergeschoss der Halle ein. Damit verbunden war auch eine Neuordnung der Vereinsräumlichkeiten, die im Rückblick betrachtet als gelungen bezeichnet werden könne. Im benachbarten Kindergarten wurde ebenfalls viel investiert. Nach Umbauten im Obergeschoss steht das gesamte Gebäude mit dem neugestalteten Außenbereich heute komplett für die Betreuung unserer Jüngsten zur Verfügung. Schöffmann ging auf die Planungen für einen weiteren Gruppenraum im leerstehenden Nebengebäude ein. Mit diesem zusätzlichen Betreuungsangebot können junge Eltern noch besser Beruf und Familie verbinden.
Auf dem weiteren Weg ging es zur neu sanierten Ortsdurchfahrt. Insgesamt kann diese Baumaßnahme durch das Land Hessen als gut gelungen bezeichnet werden. Kleinere Wünsche, besonders zum Verkehrsfluss, möglicher neuer Beschilderungen und Parkflächen hat der Grüninger Ortsbeirat mit dem neuen Ortsvorsteher Bodo Marsteller an der Spitze geäußert. Das wird bei der nächsten Verkehrsschau durch die Spezialisten geprüft, wusste der Bürgermeister zu berichten.
An der Bushaltestelle vor dem Friedhof erklärte er, dass demnächst die neue Buslinie für einen Rundverkehr von Pohlheim Süd bis nach Watzenborn-Steinberg starten würde. An der Bushaltestelle bei Auto-Häuser könne man dann z.B. zur Weiterfahrt nach Gießen umsteigen. Es ist im Verbund mit der normalen Buslinie dann eine Taktung von einer Fahrt pro Stunde vorgesehen. Alle Anwesenden waren sich darin einig, dass der Rundverkehr eine gute Sache sei und über weitere Verbesserungen nachgedacht werden müsste, falls das Angebot angenommen wird. Auf dem Friedhof ging der Bürgermeister auf die neuen Bestattungsformen ein und erklärte über weitere Formen nachzudenken. Die Größe des Grüninger Friedhofs böten dazu ausreichend Möglichkeiten.
Auf dem weiteren Weg zur Grüninger Burg erläuterte er den derzeitigen Sachstand zu dem geplanten Neubaugebiet „Hinter der Burg“. Dort sei ein überschaubares Baugebiet überwiegend für den örtlichen Eigenbedarf in Planung. Die Infrastruktur sei an dieser Stelle unter anderem mit dem Spielplatz sowie den kurzen Wegen für einen Kanal- und Wasseranschluss bereits vorhanden.
In der Grüninger Burg lobte er das herausragende Engagement der “Burgmänner“, die enormes für die Stadt geleistet hätten und das immer noch auf hohem Niveau tun. Es bestünde eine sehr gute partnerschaftliche Beziehung mit der Stadt, bestätigte auch der anwesende Heimatvereinsvorsitzende Reinhold Hahn. Dieser erstattete allen Anwesenden einen guten Bericht über die Historie des Stadtteils und skizzierte die Tätigkeiten des Grüninger Heimatvereins.

Auf dem weiteren Weg zu einem abschließenden Austausch mit Bürgermeister Schöffmann im Garten von Michael Wagner erläuterte er auf Nachfrage noch die von der CDU/FW Mehrheit beschlossene Einführung der wiederkehrenden Straßenbeiträge. Die Belastungen würden damit künftig auf alle Grundstücksbesitzer an einer innerörtlichen Straße gerecht verteilt werden. Wer eine Abschaffung dieser Beiträge das Wort rede, müsste auch sagen wie viel dann alle über eine höhere Grundsteuer an die Stadtkasse überweisen müssten. Es hätte sich wohl noch nicht genügend rumgesprochen, dass dann die Mieter mit im Boot wären. Die innerörtlichen Straßen seien bisher jedenfalls ausschließliche Angelegenheit der Grundstücksbesitzer gewesen, so der Bürgermeister abschließend.

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